Oberstarzt Prof. Dr. med. Heinz Maier
Leitender Arzt der Abteilung für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde / Kopf- und Halschirurgie
Oberstarzt Prof. Dr. med. Heinz Maier, Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, Plastische Operationen, Spezielle HNO-Chirurgie, Allergologie
Erreichbarkeit
Telefon: 0731 / 1710 - 1501Fax: 0731 / 552767
E-Mail: heinzmaier@bundeswehr.org
Klinische Schwerpunkte
- Epidemiologie der bösartigen Tumoren des oberen Aerodigestivtraktes
- Prävention bösartiger Tumoren des oberen Aerodigestivtraktes
- Plastische und rekonstruktive Chirurgie im Kopf- und Halsbereich
- Erkrankungen der Kopfspeicheldrüsen
Beruflicher Werdegang
| 1973 - 1979 | Studium der Medizin und Kunstgeschichte in Würzburg |
|---|---|
| 1979 | Approbation |
| 1989 | Habilitation an der Universitäts-HNO-Klinik in Heidelberg |
| 1991 | Anerkennung der Zusatzbezeichnung "Plastische Operationen" |
| 1995 | Professur Universitäts-HNO-Klinik in Heidelberg |
| Leitender Arzt der Abteilung für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde am Bundeswehrkrankenhaus Ulm |
Weiterbildungsermächtigung
- volle Weiterbildung im Fachgebiet Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde
- plastische Operationen im Fachgebiet
- Allergologie (12 Monate)
Publikationen
- Mehr als 250 wissenschaftliche Publikationen in Zeitschriften, davon mehr als 100 als Erstautor
- mehr als 50 Buchbeiträge davon mehr als 20 als Erstautor
- mehr als 75 internationale Publikationen
Preise
- Anton-von-Troeltsch-Preis der Deutschen Gesellschaft für Hals-, Nasen-, und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie 1987
- Ehrenkreuz der Bundeswehr in Silber 2004
- "Honor Award“"der Amerikanischen HNO-Gesellschaft 2000
- Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (Bundesverdienstkreuz) 2005
Mitgliedschaften und Funktionen
- Sprecher der Arbeitsgruppe " Berufskrebs" der Arbeitsgemeinschaft Onkologie der Deutschen Gesellschaft für HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie seit 1993
- Mitglied der Deutschen Gesellschaft für HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie seit 1983
- Mitglied des Arbeitskreises Oralpathologie der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund-, und Kieferheilkunde seit 1986
- Mitglied der European Association for Cancer Research seit 1991
- Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie seit 1992
- Mitglied der Deutschen Krebsgesellschaft seit 1993
- Korrespondierendes Mitglied der American Academy of Otolaryngology - Head and Neck Surgery seit 1993
- Mitglied der Kommission Prävention der Deutschen Krebsgesellschaft seit 1993
- Präsident der Deutschen Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie 2005
Soziales Engagement
- Gründungsvorsitzender des Vereins Support e.V. zur Förderung medizinischer Hilfsprojekte in der 3. Welt
- Benefizgala im Rahmen des Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie zum Wiederaufbau des Krankenhauses in Feyzabad (Afghanistan)
- Langjähriges Engagement für den Erhalt und die Renovation des Prämonstratenserklosters Roggenburg (Bayern)
Besondere Leistungen
Prof. Dr. Maier hat noch während seiner Zeit an der Universitäts-HNO-Klinik Heidelberg die sog. "Heidelberger Fallkontrollstudien" durchgeführt. Es handelt sich hierbei um die nach wie größte Studie, die je in Deutschland zur Fragestellung "Berufliche Schadstofffaktoren und Krebs des oberen Aerodigestivtraktes" durchgeführt wurden.
Diese Studien haben bahnbrechende Erkenntnisse für das Verständnis von beruflich verursachten bösartigen Erkrankungen des HNO-Bereichs erbracht und somit maßgeblich dazu beigetragen, dass eine Reihe von bösartigen Erkrankungen bei exponierten Patienten heute als (oder wie eine) Berufskrankheiten anerkannt werden.
Diese medizinische Leistung, die Einfluss auf viele Millionen Arbeitnehmer in der Bundesrepublik Deutschland hat, ist umso höher einzuschätzen, als aus diesen Studienergebnissen auch eine Reihe von Präventionsmaßnahmen und Früherkennungsprogrammen abgeleitet wurden, die es zukünftig möglich machen, diese Erkrankungen früher zu erkennen oder zu vermeiden.
Prof. Dr. Maier ist aufgrund dieser jahrelangen Erfahrung der national führende Experte auf dem Gebiet der beruflich und außerberuflich verursachten bösartigen Erkrankungen im HNO-Bereich.
Darüber hinaus ist er als erster Sanitätsoffizier überhaupt Präsident der Deutschen Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie, die eine der größten deutschen chirurgischen Fachgesellschaften ist. Im Vorgriff auf seine Präsidentschaft hat er innerhalb dieser Fachgesellschaft die Sektion Wehrmedizin gegründet und diese mehrere Jahre geleitet. Hierdurch hat er führend und maßgeblich die Bereiche der Kriegs- und Krisenmedizin einer großen Breite von chirurgisch tätigen Medizinern erschlossen und somit gerade in der heutigen Zeit, die durch terroristische Bedrohung in vielfältiger Weise geprägt ist, wichtige Pionierarbeit und entscheidende Schrittmacherdienste geleistet.

