Label Sanitätsdienst der Bundeswehr

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Leistungsspektrum

Medizinisches Leistungsspektrum

Unser Team stellt in einer voll digitalisierten Abteilung die Diagnostik und Therapie auf dem Gesamtgebiet der Radiologie sicher. Darüber hinaus werden radiologische Leistungen auch auf den Intensivstationen, in den Operationssälen und im Schockraum der Notfallaufnahme erbracht. Für nahezu alle Verfahren ist eine 24-Stunden Notfallverfügbarkeit gegeben.

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Besondere Versorgungsschwerpunkte

  • Diagnostik bei schwerverletzten Patienten
  • Diagnostik von Erkrankungen der Kopf-Hals-Region, des Gehirns und des Rückenmarks
  • Ganzkörper-Verlaufsuntersuchungen bei chronischen oder bösartigen Erkrankungen

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Apparative Ausstattung

  • mehrere analoge Röntgenarbeitsplätze mit digitaler Bildauslesung in der Radiologie, auf der
  • Intensivstation und im Schockraum
  • mehrere digitale Durchleuchtungsarbeitsplätze
  • Hochleistungs-Sonographiegerät / Dopplersonographiegerät
  • 6-Zeilen-Computertomograph (CT) im Schockraum
  • 64 Zeilen-Computertomograph mit zwei Röntgenröhren zur Untersuchung großer Körperabschnitte in sehr kurzer Zeit und zur störungsfreien Darstellung des Herzens
  • zwei Kernspintomographen mit 1,0 und 1,5 Tesla sowie spezieller Ausrüstung und Software für radiologische Untersuchungen des Darmtraktes (Defäkographie), Herz-MRT, Blutgefäßdarstellung, , Messung der Flussbewegung des Nervenwassers (Liquor),, Messung der Hirndurchblutung (z.B. beim Schlaganfall), Darstellung von Funktionsbezirken des Gehirns (z.B. Sprachregion) und des Verlaufs von Nervenbahnen im Gehirn
  • Angiographiegerät mit der Möglichkeit zur dreidimensionalen Darstellung von Gefäßen
  • 2-Ebenen-Angiographiegerät (ab März 2008), vorwiegend zur Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Gehirns und des Rückenmarks
  • Hochfrequenzthermotherapiegerät zur Behandlung von Tumoren der Leber und der Nieren

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Interventionen zur Vermeidung oder Erleichterung einer Operation

Die Interventionen werden über einen millimetergroßen Katheterzugang in ein Blutgefäß oder durch die Haut direkt über der betroffenen Region durchgeführt.

  • Kathetergesteuerte Gefäßaufdehnung, z.B. bei arterieller Verschlusskrankheit
  • Gefäßstent (Metallprothese zur Öffnung von Gefäßen), einschließlich Aortenstent in Kooperation mit der Gefäßchirurgie
  • Embolisation (künstlicher Verschluss) in allen Gefäßregionen, z.B. bei Gefäßaussackungen (Aneurysma) oder arterio-venösen Kurzschlüssen, zur Verringerung der Durchblutung von Tumoren vor Operation, bei verletzungsbedingten Blutungen oder zum Verschluss von Krampfadern des Hodens
  • Wiedereröffnung des Gallengangs (bei meist tumorbedingtem Verschluss) und Offenhaltung durch Stenteinlage
  • CT-gesteuerte periradikuläre Schmerztherapie beispielsweise beim Bandscheibenvorfall der Hals- oder Lendenwirbelsäule
  • CT-gesteuerte Sympathikolyse (Standardtherapie bei arteriellen Durchblutungsstörungen)
  • Abszessdrainage mit Einlage eines Katheters durch die Haut in den Abszess
  • Gewebeprobenentnahme mit Steuerung durch Ultraschall oder CT

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Stand vom: 14.01.2008 | Autor:

http://www.bundeswehrkrankenhaus-ulm.de/portal/a/ulm/einrichtung/medizin/radiologie/leistung